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Frankfurter Punktrunde

Ein ganz besonderer Nachruf auf eine tolle Zeit
Gegründet 1977 - aufgelöst 2003

Rückblick auf die Frankfurter Punktrunde für Freizeitmannschaften

Die Frankfurter Punktrunde für Freizeitsport wurde 1977 vom FC Dornbusch ins Leben gerufen. Anfangs umfasste sie nur Mannschaften aus dem Frankfurter Raum und da der Stellenwert der Freizeitkicker in den späten 70er Jahren ein hohes Ansehen genoss und neue Teams wie Pilze aus dem Boden schossen, musste die junge Liga mit Beginn der 80er Jahre auf zwei Spielklassen mit Auf- und Abstiegsmöglichkeit aufgeteilt werden. Phasenweise 24 Mannschaften sorgten in den folgenden Jahren geradezu für einen Boom, der allerdings seit 1984 stetig schwächer wurde. Im folgenden Jahr wurde neben der Meisterschaft auch noch ein Pokalwettbewerb ausgespielt (gleiches System wie im DFB-Pokal). 1986 und 87 wurden die Spiele nur noch in einer Klasse  durchgeführt und ab 1989 konnte wieder auf zwei Ligen mit je 12 Teams zurückgegriffen werden. Seit jener Zeit gesellten sich nunmehr auch Vereine aus dem nahen Offenbacher-, Hanauer- und Bad Nauheimer Raum hinzu. Ende 1993 trat der bis dahin aktive Vorstand, um den ersten Vorsitzenden Hermann Schmandke, nach jahrelanger erfolgreicher Arbeit geschlossen zurück und ein neues fünfköpfiges Gremium musste sich fortan mit schwierigen Zukunftsperspektiven auseinandersetzen, denn mit Beginn der Saison 1994 setzte eine regelrechte Flut von Vereinsauflösungen ein, da die Stadt Frankfurt/M für die bislang kostenlose Platzbenutzung fortan 60 DM pro Anlage und Spiel verlangte. Seit 1995 wurde somit wieder in einer Liga mit 12 Teams gespielt und die Anstoßzeiten für die Vereine aus Frankfurt wurde auf 15 Uhr festgelegt. Seit jenen Tagen jedoch expandierte die Liga auf den „Nichtfrankfurter“ Raum, wo die Freizeitmannschaften nicht oder weniger zur Kasse gebeten wurden. Andere Vereine schlossen sich Kreis- oder Bezirksligisten an, um kostengünstiger auf eine feste Anlage zurückgreifen zu können.  Den restlichen Vereinen wurde vor Saisonbeginn vom Sport- und Badeamt eine „Heimsportanlage“ zugesichert und der Spielbetrieb konnte reibungslos über die Bühne gehen. Von 1997 bis 2002 hatte die Liga zudem im Seppchen in Schwanheim ( Frankfurter Hof ) ihr festes Domizil. Hier fand einmal im Monat ( immer sonntags 10:30 Uhr ) eine Sitzung mit allen Vertretern der Mannschaften statt, um Ergebnisse und etwaige Vorkommnisse zu besprechen. Mit groß angelegten Zeitungskampagnen wurde in den zurückliegen Jahren versucht, neue Mannschaften für die Liga zu gewinnen. Am Jahresende einer jeden Saison fand eine Abschlussfeier mit Siegerehrungen für alle Teams statt und seit 1997 gabt es für den Meister neben dem Pokal auch noch die eigens für die Punktrunde angefertigte Meistertafel mit allen Titelträgern seit 1977. Der Supercup wurde zwischen dem Meister und dem Pokalsieger ausgespielt. Eine Spielzeit dauerte immer von Februar bis November und die spielfreie Zeit wurde immer nach den Ferien in Hessen gelegt.

Seit Dezember 2003 ist dies leider alles Vergangenheit, denn nach ersten Auflösungserscheinungen und dem Rücktritt des langjährigen 2. Vorsitzenden Wilfried Tschauner, konnten gerade mal noch 6 Teams eine Gruppe bilden. Mit einem Spielabbruch im Supercupfinale 2003 zwischen dem Rekordmeister Mosh Offenbach und A.S. Roma endeten 25 Jahre Freizeitfußball in Frankfurt.

Mannschaften wie der FC Dornbusch'77, FV Riederwald'81, SG Elbinger Eck, SV Sachsenhausen, FC Corona'79, Fortuna Nordweststadt, Bache (BTA) Express, FC St. Joseph Bornheim, Weiße Erde'76 Bornheim, Phönix Bad Nauheim, Kickers FC Lämmerspiel, Blau-Gelb Offenbach, FC Palaver, Dynamo 70 Praunheim, A.S. Roma'85 Frankfurt, FC Mosh Offenbach oder auch Australia Zeilsheim, Vorsicht Treffer Neu-Isenburg, FC Azzurri Offenbach, SG Rammler Kriftel, FC Celts, Piratenelf'80 Griesheim oder Bistrot Village sollen hier stellvertretend für die Generation von Freizeitmannschaften genannt sein, die die Frankfurter Punktrunde einst groß machten und die sportlich wie kameradschaftlich immer gute Vorbilder und Repräsentanten der Liga waren. Wir alle werden dich vermissen und die Freizeitfußballszene ist wieder um eine Institution ärmer geworden.

Unvergessen: Schiedsrichterikone Günter Bertuleit

Günter Bertuleit war als Schiedsrichter der Frankfurter Punktrunde und des Sportkreises eine Ikone und unter Schiedsrichtern wie Mannschaften geachtet. Mit diesem Bild möchten wir "Danke" sagen für eine unvergessene Zeit mit unserem Günter (hier ein Bild aus dem Jahre 1999 - Anstoß zum Spiel Dankesrangers - A.S.Roma in Goldstein <links Rangersspielführer Uli Storck>).

  

Alle Meister und Pokalsieger der Frankfurter Punktrunde seit 1977

Jahr

Meister Pokalsieger
1977 keine Ausspielung
1978 Dynamo’ 70 Praunheim
1979 Dynamo’ 70 Praunheim
1980 Dynamo ‘70 Praunheim
1981 FC Jordan Eck
1982 FC Jordan Eck
1983 Lee Express Sachsenhausen
1984 FC Palaver
1985 SG Elbinger Eck SG Elbinger Eck
1986 SG Elbinger Eck FC Schoppeschlepper
1987 FC Corona’79 Fortuna Nordwest
1988 Bache Express Sachsenhausen FC Priatenelf 1980
1989 Fortuna Nordwest FC Bistrot Village
1990 FC Dankesrangers’74 Goldstein e.V. FC Dornbusch`77
1991 FC Dankesrangers’74 Goldstein e.V. SG Rammler Kriftel
1992 Vorsicht Treffer Neu-Isenburg Express Sachsenhausen
1993 Club Voltaire Neu-Isenburg FC Corona’79
1994 Vorsicht Treffer Neu-Isenburg ----
1995 Club Voltaire Neu-Isenburg Vorsicht Treffer Neu-Isenburg
1996 FC Dankesrangers’74 Goldstein e.V. FC Dornbusch`77
1997 FC Dornbusch’77 Club Voltaire Neu-Isenburg
1998 FC Mosh Offenbach FC Mosh Offenbach
1999 FC Mosh Offenbach FC Mosh Offenbach
2000 FC Mosh Offenbach A.S. Roma’85 Frankfurt/M
2001 A.S. Roma'85 Frankfurt Anadolu Spor Obertshausen
2002 Squadra Azzurra'99 Offenbach FC Mosh Offenbach
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