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Die Vereins Chronik von 1974 bis 2006

Altes Logo der Young-Boys-Dankesrangers Goldstein von 1988 - 1997Der FC Young Boys Dankesrangers'74 Goldstein e.V. wurde im September 1974 durch Pfarrer Dieter Steup ins Leben gerufen. Anfangs spielten nur Mitglieder des Kirchenvorstandes der evangelischen Dankeskirchengemeinde mit, doch im Laufe der ersten Jahre entwickelte sich daraus eine jugendliche Fußballmannschaft, die in den ersten vier Jahren, noch unter dem Namen Torpedo Dankesrangers, nur an Turnieren teilnahm und Freundschaftsspiele bestritt. 

1979 betrat die aufstrebende Kirchenfußballmannschaft Neuland, als man sich der zwei Jahre zuvor gegründeten "Frankfurter Punktrunde für Freizeitmannschaften" anschloss. Jetzt ging es für es für den FC Young Boys Dankesrangers’74 Goldstein um Punkte, Pokale, Meisterschaft und Abstieg. Anfang der achtziger Jahre begann man auch damit, in Schwanheim ein jährliches Fußballturnier für Freizeitmannschaften auszurichten. Bis 1988 konnte der Erlös noch einem wohltätigem Zweck (zumeist Greenpeace) gespendet werden, danach wurden die Einnahmen  der eigenen Vereinskasse zugeschrieben, um die gestiegenen Kosten für den Spielbetrieb zu decken.

1988 begann der sportliche Aufstieg der Goldsteiner, als man als Tabellensechster nur knapp die Qualifikation zur eingleisigen ersten Liga der Frankfurter Punktrunde verpasste. Fortan spielte man alle Heimspiele auf der Goldsteiner Sportanlage (An der Waldau) und die heimischen Presse fing an sich für die Freizeitkicker zu interessieren. Ein Jahr später war nicht nur ein Generationswechsel innerhalb der Mannschaft vollzogen und die Rangers wurden erstmals Meister, wenn auch nur in der zweiten Liga. Doch dieser Titel war der Start in die erfolgreichste Ära der Dankesrangers in der Freizeitliga.

1990 wurde als Neuling gar auf Anhieb die erste Meisterschaft in der Vereinsgeschichte errungen und der Supercup konnte im Finale gegen den Pokalsieger FC Dornbusch'77, ebenfalls nach Goldstein geholt werden. Im Jahr darauf wurde der Titel als Klassenprimus in souveräner Form verteidigt. Das eigene Turnier bekam eine neue Aufwertung, indem man fortan um den "Dieter Steup Cup", als Wanderpokal für die siegreiche Mannschaft spielte (siehe Kasten). Im August 1991 wurde der Verein als e.V. (eingetragener Verein) im Amtsgericht registriert und man trat dem Hessischen Fußballverband und dem Landessportbund Hessen bei. Die neuen Planungen liefen nun ganz auf einen Start in der B-Klasse Main-Taunus für die Saison 1992/93 hinaus. Erst im Mai 1992, als der Hessische Fußball-Verband die Dankesrangers in die B-Klasse Frankfurt versetzen wollte, wurde das Abenteuer Amateurfußball kurzerhand zu den Akten gelegt und man entschied sich dafür weiter in der Frankfurter Punktrunde zu spielen. Alle Befürchtungen, die Dankesrangers könnten nun auseinander brechen, erwiesen sich als falsche Panikmache. Stattdessen wurde eine verkorkste Saison einigermaßen erfolgreich zu Ende gebracht und mit insgesamt sechs neuen Spielern die Saison 1993 angegangen. In dieses Jahr fiel auch die dritte Auslandsfahrt nach 1984 ( Spanien ) und  1991 (Österreich). So bezog man 1993 beim SK Slavoy Uvaly (50 KM östlich von Prag) Quartier und bestritt zwei interessante Freundschaftsspiele gegen den dortigen Bezirksligisten. In den Jahren 1993 & 1994, als die Stadt Frankfurt einen nicht unerheblichen Obolus für die Benutzung ihrer Sportanlagen einführte, schrumpfte nicht nur die Teilnehmerzahl, der an der Frankfurter Punktrunde teilnehmenden Mannschaften, auch das bis dato traditionelle "Dieter Steup Turnier" musste wegen überhöhter Platzmiete kurzerhand gestrichen werden.  In der Liga gab es fortan nur noch 14 „zahlungskräftige“ Teams und sportlich konnte nur mehr ein Mittelfeldplatz in den Jahren 1994 und 1995 erreicht werden.

Auch innerhalb der Gemeinde sind die Goldsteiner, die weiterhin die Bezeichnung "Kirchenfußballer" tragen, aktiv. Beim jährlichen Weihnachtsmarkt wird Glühwein im Vereinsraum genauso angeboten, wie bei der Fahrradralley im Mai, Würstchen und andere Spezialitäten.  Als zweiter Fußballverein in Goldstein (nach dem SC Goldstein ) hat man zudem einen gewissen Bekanntheitsgrad dadurch erreicht, daß hin und wieder mittwochs in der Schwanheimer Goldsteiner Zeitung (SGZ) und dem Stadtanzeiger über die Spiele der Dankesrangers berichtet wird. 1994 hatten die "Young Boys" ihr Jubiläumsjahr und konnten auf 20 Jahre Freizeitfußball auf gehobenem Niveau zurückblicken.

1996 gelang nach einigen schlechteren Platzierungen in der Liga ein ähnlich erfolgreiches Jahr wie 1990, denn sowohl der Meisterpokal, als auch der Supercup wanderten wieder in die Gemächer des Goldsteiner Freizeitvereines, dem neuen Rekordmeister der Liga. Zudem feierte im Jahre 1997 der „Dieter Steup Cup“ seine Reunion, als er in neuer Form, als Hallenfussballturnier ausgespielt wurde. Mit Beginn der Spielzeit 1998 wurde nach etlichen Fehlversuchen in der Vergangenheit, erstmals erfolgreich das alte 4 - 4 - 2 System durch ein zeitgemäßes 3 - 5 - 2 System ersetzt und somit der Grundstein gelegt für eine weitere erfolgreiche Saison. Für viele überraschend wurde die Mannschaft um Spielerbetreuer Thomas Liebler 1998 Halbzeitmeister. Erst eine Niederlagenserie zum Ende des Jahres, als man viermal in Folge verlor, verhinderte die vierte Meisterschaft der Goldsteiner. Letztendlich sprang 1998 noch der dritte Platz heraus.

Im letzten Jahr vor der Jahrtausendwende begingen die Dankesrangers ihr 25 jähriges Vereinsjubiläum, welches am 18. September 1999, im Seppchen in Schwanheim, entsprechend gefeiert wurde.

Nachdem es sportlich immer mehr Richtung Tabellenende tendierte, wurde im September 2000 Spielertrainer Markus Kappes in den Verein geholt. Er trat die Nachfolge von Thomas Liebler an, der die Mannschaft seit 1996 als Spielertrainer und Spielausschuss geführt hatte. Doch all die Anstrengungen im Umbau der Mannschaft und des Vorstandes konnten nicht verhindern, dass man Ende 2000 nur auf dem vorletzten Tabellenplatz landete. Dafür gab es außerhalb des Platzes Erfolgsmeldungen, als Mitte 2000 die Homepage der Rangers im Word Wide Web installiert wurde und nach einer Umbauzeit von knapp 10 Monaten der neue Clubraum als Studio 74 wieder seine Pforten öffnen konnte.

Das es jedoch sportlich noch weiter in den Keller gehen kann, bewies die Spielzeit 2001, als man mit nur sieben Zählern und einem einzigen Saisonsieg erneut Vorletzter wurde. Am Saisonende stellte Markus Kappes, bei der Neuwahl des Vorstandes am 30.11.01, seinen Posten als Spielertrainer zur Verfügung.  Sein Nachfolger wurde im Februar 2002 der ehemalige Rangersspieler Ralf Peter Weis, der nach einem komplizierten Fußbruch nicht mehr aktiv spielen konnte. Seit der Spielzeit 2001besteht auch eine Kooperation mit den Sportfreunden 04 bezüglich der Nutzung eines Trainingsplatzes. Seither wurde immer mittwochs  und freitags versucht, das Team in Form zu bringen und eine neue Mannschaft für eine erfolgreichere Zukunft zu formen. Diese Zukunft hieß ab Sommer 2002 erneut Kreisklasse B Main-Taunus, doch anders als im Frühjahr 1992 zogen diesmal Mannschaft und Vorstand an einem Strang und mit dem Sportplatz der SG 1877 Nied (Niddakampfbahn), konnte auch nach vielen zähen Verhandlungen mit der Stadt, eine Heimspielstätte gefunden werden. Bis zum Sommer 2002 spielte man eine verkürzte Runde in der Frankfurter Punktrunde eine letzte Saison. Nur zwei Unentschieden waren dabei eine mehr als magere Ausbeute.

Mit einem Trainingslager in Grebenhain (Vogelsberg) begann im Sommer 2002 die Vorbereitung auf das Abenteuer Amateurfußball. Spielertrainer Weis konnte etliche Neuzugänge um sich versammeln, doch für eine feste Reservemannschaft war der Kader in der ersten Spielzeit, in der eine Menge Leergeld zu zahlen war, noch zu klein. Der erste historische Sieg in der neuen Umgebung gelang den Rangers im dritten Heimspiel gegen CREU Höchst, als man dank eines Treffers von Benjamin Peters mit 2:1 in der 90. Minute die Oberhand behielt. Es folgten noch zwei weitere Siege und drei Unentschieden. Mit 12 Zählern wurde letztendlich der 12. und vorletzte Platz erreicht. Turbulent ging es auch im Vorstand und im sportlichen Bereich zu. Mit Thomas Liebler wurde im November 2002 ein neuer Vereinsvorsitzender gewählt. Bereits von 1988-1994 hatte er dieses Amt inne. Marcus Wiedermann war zuvor seit 2000 im Amt. Mit Thorsten Fleß und Angelika Diaz (Kasse) war der Vorstand letztendlich komplettiert. Nach der Hälfte der Amtszeit wurde die Kasse allerdings wieder kommissarisch von Jörg Löllmann verwaltet, nachdem sich Angelika Diaz freiwillig  zurück zog. Auch Trainer Weis wurde angesichts der eher mageren sportlichen Erfolge nervös und zog sich im März vom Amt des Trainers zurück. Nach einer kurzen Pause übernahm er allerdings wieder auf Bitten des Vorstandes das Kommando, und führte die Dankesrangers durch ihr erstes turbulentes Jahr. Mit Andreas und Thomas Blickle standen zum Ende der Spielzeit auch schon die neuen Trainer bereit, mit denen die Goldsteiner in ihrer zweiten Saison richtig angreifen wollten. Nach sieben Punkte aus fünf Spielen folgte nichts mehr und der Absturz von Platz 8 auf 12 war die entsprechende Quittung. Noch zur Winterpause gaben die beiden jungen Trainer auf und zogen weiter zum Ligakonkurrenten Fortuna Höchst. Den Rest der zweiten Spielzeit wurde das Team von Interimscoach Renato Crnic betreut. Unter ihm gab es aber auch nur noch einen Sieg einzufahren. Erfolgreicher verlief dagegen die erste Saison der Reservemannschaft, die am Ende nur ganz knapp hinter Aufsteiger SG Wildsachsen auf dem 2. Platz ins Ziel kam. Doch dass die Substanz im Team auf Dauer noch nicht für zwei Teams reichen würde, zeigte sich dann in der Vorbereitung zur dritten Saison. Nach einer dürftigen Vorbereitung und dem Rücktritt des neuen Trainer Bindrum bereits, der während der Vorbereitung aus seinem Amt schied, war jedem klar, dass es auch in der Saison 2004/05 sportlich nicht viel besser laufen würde. Erst nach sechs Spieltagen, indem das Team vom Vorstand Kappes / Liebler betreut wurde, konnte mit dem portugiesischen Ex-Landesligaspieler Manuel Gomes ein neuer Trainer präsentiert werden. Dieser blieb bis Ende Oktober 2005 und war somit 14 Monate im Amt. Unter ihm wurde der spielerische und konditionelle Part verbessert. Da es aber auch unter Gomes sportlich nicht wieder aufwärts ging und zwischen dem Anspruch des Trainers und der Wirklichkeit ein immer größeres Loch klaffte, war auch diese Trainer-Ehe geschieden.

2006 war dann nicht nur das Jahr der WM in Deutschland (schon im Gründungsjahr 1974 war die WM ja bei uns) es wurde auch zum Wendepunkt mit Anfang und Neubeginn für die Dankesrangers. Im März stimmten auf der Jahreshauptversammlung über 75% der Mitglieder einer Fusion mit den Sportfreunden Schwanheim zu. Diese Fusion sieht vor, dass sich die Dankesrangers im Sommer 2006 in ihrer bisherigen Form auflösen und gemeinsam mit dem neuen Verein zu den Sportfreunden Dankesrangers'74 Schwanheim verschmelzen. Damit wäre dann auch die Zukunft des Vereines gesichert, denn durch den Zusammenschluss haben die Dankesrangers dann neben der Ersten Mannschaft, einer Zweiten Mannschaft und dem neuen Kleinfeldteam N00bs zudem noch 5 Jugendmannschaften (Bambinis, F1, F2, E2 und C-Jugend). Die neue Heimspielstätte war somit ab Juni 2006 die Sportanlage in Schwanheim und zu Ehren des Vereinsgründers, wurde der Rasenplatz mit Flutlicht zur "Dieter-Steup-Kampfbahn" umbenannt. Da am Ende der Spielzeit 2005/06 weder die alten Sportfreunde noch die Dankesrangers die Qualifikation zur neuen eingleisigen B-Liga schaffen konnten. musste der Neustart in der C-Klasse beginnen.

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